Virtueller Rundgang

Herzlich willkommen zu einem Rundgang durch unsere Pfarrkirche Maria Königin vom Hl. Rosenkranz.

Die Kirche St. Maria Königin in Bleckede ist Hauptsitz einer beiderseits der Elbe liegenden, weitverstreuten Diasporagemeinde, die in unzähligen Ortschaften ca. 1300 katholische Gläubige betreut und über den breiten Fluss im Sommer wie im Winter nur durch zwei Fährverbindungen verbunden ist.

1951 wurden die Kirchengemeinden St. Michael in Dahlenburg und St. Maria Himmelfahrt in Neuhaus (damals noch DDR) gegründet. Beide Kirchengemeinden wurden 2002 verschmolzen, der neue Sitz wurde die 1968 gebaute Kirche St. Maria Königin.

Die Kirche wurde 2005 und 2006 grundlegend renoviert und nach den Plänen des Architekten Karsten Holst aus Hamburg umgestaltet.

Das Motto des Umbaus war „Kirche aus Licht“. Der dunkle Altarraum wurde umgestaltet und nach hinten erweitert durch einen Lichterker, der die Verbindung zum Himmel symbolisieren soll.

Die Hinterwand wurde mit Lichtkreuzen versehen. Der Altar wurde dadurch zum hellsten Punkt und zum Zentrum der Kirche.

Die Kirche St. Maria Königin ist als Filial- und zunächst schmucklose Fertigbaukirche errichtet worden. Der damalige Pfarrer Georg Mletzko wollte die Kirche innen ausschmücken und ließ 1991 und 1992 von dem polnischen Holzbildhauer Jaroslav Swart 14 Rosenkranztafeln aus dicken Mahagoniplatten erstellen. Der Künstler wohnte zwei Jahre in der Kirche oder in ihrer Nähe und fertigte die Tafeln im Gemeinderaum an.

Ein Engel verkündet der Jungfrau Maria die göttliche Botschaft, dass sie durch die Wirkmacht des Heiligen Geistes ein Kind empfangen und einem Sohn das Leben schenken wird – dem Sohn Gottes. Ihm soll sie den Namen Jesus geben. Maria spricht ihr Ja: „Mir geschehe nach Deinem Wort!“ So ebnet sie Gott den Weg, Mensch zu werden.

Maria gebärt den Sohn Gottes, den Heiland und Retter, das Licht der Welt. Gott nimmt Menschengestalt an – still und unauffällig nimmt er diesen Platz ein. Die Geburt dieses Kindes – Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen! Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.

Der auferstandene Christus tritt mit göttlicher Macht auf. – Halleluja, Jesus lebt! Die Macht des Todes, die Vergänglichkeit des Menschen ist endgültig gebrochen. Der Sohn Gottes trägt die neue Menschheit in sich – Anfang der neuen Schöpfung, das letzte herrliche Ja Gottes zum Menschen.